Plusenergiehaus-Wohnmodul

Dreigeschossige Wohnmodule

Für die Solarsiedlung GmbH wurden hochwertige Wohnmodule aus Massivholz entwickelt, die als Wohnungen für Flüchtlinge, aber auch für den ganz normalen Wohnungsbau schlüsselfertig erworben werden können. Die Module können je nach Bedarf mit geringem Aufwand versetzt werden. Sie sind vielfältig variabel, frei kombinierbar zu Gebäuden und Hausgruppen, unterschiedlich nutzbar und auch im Innern flexibel anpassbar. Sie bieten abgeschlossene Wohneinheiten für eine bis vier Personen pro Wohnmodul, jeweils mit eigener Kochgelegenheit und sanitären Einrichtungen.

Die Plusenergiehaus-Wohnmodule benötigen extrem wenig Energie, sowohl in der Herstellung als auch im Betrieb. Sie versorgen sich selbst durch die Nutzung passiver und aktiver Solarenergie, erzeugen einen jährlichen Solarstromüberschuss,

Möbliertes Wohnmodul

erfüllen den Standard KfW-40plus und übertreffen schon jetzt den EU-Standard 2021.

Die Module zeichnen sich durch optimale Raumnutzung aus, bieten gegenüber Container-Lösungen eine bessere Nutzbarkeit durch optimierte Raummaße und Proportionen. Mit einer Innenbreite von 2,80 m, einer Innenhöhe von 3,15 m mit Galerie für zusätzliche Schlafplätze und Abstellmöglichkeiten und einer Innentiefe von 6,90 m ergeben sich mit Balkonen 27 m² Wohnfläche. Je nach Bedarf können mehre Module zu beliebig großen Wohneinheiten zusammengeschaltet werden.

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Baugruppenprojekt Futur2 Freiburg

Baugruppenprojekt Futur2

Für eine Baugruppe mit insgesamt 21 Parteien wird ein sechsgeschossiges Mehrgenerationen-Wohnhaus geplant. Die Gruppe ist inspiriert von einem Projekt des Nachhaltigkeits-Aktivisten Harald Welzer und benennt sich nach dessen Stiftung „Futur2“: vollendete Zukunft – jetzt schon verwirklichen, was andere noch für utopisch halten… Das Grundstück liegt im Freiburger Neubaugebiet Gutleutmatten, dem derzeit wichtigsten städtebaulichen Entwicklungsgebiet in Freiburg am Eingang zum Stadtteil Haslach, westlich der Innenstadt und angrenzend an die Freiburger Gartenstadt aus dem Jahr 1914 – damals auch ein Projekt mit lebens- und sozialreformerischem Impuls. Insgesamt entstehen hier neue Wohneinheiten für 1.200 bis 1.300 Einwohner in vielfältigen Einzelprojekten mit einem Mix von Miet- und Eigentumswohnungen.

Das Wohnhaus „Futur2“ wird in KfW-Effizienzhaus-40-Bauweise erstellt, mit thermischen und elektrischen Solaranlagen und einer tragenden Massivholzkonstruktion für ein klimafreundliches und kommunikatives Miteinander von Jung und Alt. Das Energiekonzept geht somit über die Forderungen der Stadt Freiburg und den vorgesehenen Anschluss an ein Nahwärmenetz weit hinaus.

Auf dem Grundstück von 1.131 m² Fläche entstehen 21 Wohnungen mit insgesamt ca. 1.320 m² Wohnfläche, davon dreizehn Eigentums- und acht Mietwohnungen, wobei der Mietzins aus sozialen Gründen 20% unter dem Mietspiegelsatz gebunden ist. Die Eigentumswohnungen lassen sich teilweise zu größeren Wohneinheiten zusammenschalten und gegebenenfalls später wieder trennen, so dass flexibel reagiert werden kann auf Veränderungen der Familiensituation. Sämtliche Wohneinheiten sind barrierefrei. Eine Tiefgarage wird gemeinsam mit den zwei Nachbargebäuden erstellt, in zwei oberirdischen Nebengebäuden befinden sich 42 Fahrradabstellplätze und die Abfall/Wertstoff-Container. Das Dach wird begrünt, der Dachgarten gemeinschaftlich genutzt. Das Dach wird auch solarenergetisch genutzt, wobei solarthermische Röhrenkollektoren als „Solarpergola“ einen Teilbereich überdachen.
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Wohnhäuser Spall, Freiburg-Herdern

Wohnhäuser Spall

Das Grundstück Stadtstraße 16 in Freiburg-Herdern liegt im – fast parkähnlichen – Inneren einer stadtteil-typischen Blockrandbebauung aus der Gründerzeit. Bereits in den 70er Jahren wurden hier mehrere zweigeschossige Wohnhäuser errichtet, denen jetzt zwei weitere Mehrfamilienhäuser hinzugefügt werden. Diese Nachverdichtung ist im Sinne der Politik der Stadt Freiburg, die Zersiedelung vermeiden will und deshalb eine hohe Priorität auf Innenentwicklung legt.

Die beiden Häuser sind weitgehend baugleich, zweigeschossig, mit je vier Wohneinheiten und jeweils ca. 180 m2 Wohnfläche, wobei nur das eine Gebäude unterkellert wird. Sie werden – auch um den Bauablauf zu beschleunigen und die Beeinträchtigung der

Wohnhäuser Spall, Innenhof

Nachbarn während der Bauphase zu minimieren – aus vorgefertigten Holzelementen errichtet. Die Erschließung der oberen Geschosse erfolgt über einen außenliegenden Laubengang mit Treppe. Die Gebäude werden als KfW-Effizienzhaus-40-Plus geplant und haben nach Süden ausgerichtete Pultdächer, die ideal für die Nutzung mit einer Photovoltaikanlage geeignet sind.




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Werkhalle Simantke, Kornwestheim

Lageplan

Für die Firma Simantke entwirft Rolf Disch SolarArchitektur eine neue Werkshalle mit insgesamt ca. 2.600 m² Bruttogeschossfläche. Simantke-Renn-Tuning ist spezialisiert auf die Herstellung von hochwertigen Kühlern für den Rennsport und liefert seine Produkte zum Beispiel an BMW, Audi, Porsche und die Deutsche Luft- und Raumfahrt. Die Firma wird von ihrem jetzigen Standort in Zuffenhausen nach Kornwestheim ziehen, wo der Neubau auf dem ehemaligen Gelände des Zweirad-Herstellers Kreidler entsteht. Das hierfür vorgesehene, letzte unbebaute Grundstück befindet sich in exponierter Lage am Entree zum Gewerbegebiet und soll nach Willen der Stadtverwaltung und des Auftraggebers einen städtebaulichen Akzent setzen. Auf der Süd-Westseite ist dem Hauptbaukörper ein 1,5 m breites Vordach aus semitransparenten Fotovoltaikmodulen und markanten V-Stützen vorgelagert. Hierdurch wird die Eingangsseite betont und die ökologische Ausrichtung durch die sichtbaren PV-Module erlebbar gemacht.

Ansicht Süd-Süd-Ost


Das Gebäude wird als Holzkonstruktion konzipiert und erhält eine hocheffiziente Gebäudehülle. In die Shed-Dächer der Halle werden Photovoltaik-Module integriert. Mit den Sheds wird ein hohes Maß an natürlicher Belichtung erreicht. Die Beleuchtung erfolgt ansonsten ausschließlich mit LED-Leuchtmitteln. Geprüft wird die zusätzliche Verwendung von Geothermie, so dass ein erheblicher Teil der Energieverbräuche aus erneuerbaren Quellen abgedeckt wird. Prozesswärme aus der Produktion soll in den Heizkreislauf eingespeist werden. Zwischen den zwei Werkhallen, von denen eine gegebenenfalls anderweitig vermietet werden kann, befinden sich die Büro- und Sozialräume. Das Gebäude ist teilunterkellert, im Untergeschoss befinden sich Abstell- und Technikräume sowie eine Tiefgarage, deren Stellplätze mit Ladestationen für Elektromobile ausgestattet werden.

Innenraumperspektive

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Solarsiedlung Grenzacher Horn

Solarsiedlung Grenzacher Horn

Vorbild Freiburg
Eine neue Solarsiedlung entsteht bei Basel


Im prosperierenden Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz, in Grenzach-Wyhlen direkt bei Basel, entsteht die Solarsiedlung „Grenzacher Horn“. Als Plusenergiehaus® erzeugen sämtliche Gebäude mehr Energie, als sie verbrauchen. Mit über 130 Wohnungen auf 26.500 Quadratmetern wird die im Gebiet Hornacker entstehende Siedlung doppelt so groß sein wie ihr Freiburger Vorbild und damit das Prädikat „weltweit größte Siedlung im Plusenergiestandard“ an Grenzach abgeben. Realisiert werden Doppel-, Reihen- und Mehrparteienhäuser in zukunftsweisender Solararchitektur – mit variablen Wohnungsgrößen zwischen 60 bis zu über 200 Quadratmeter. Die Häuser sind über ruhige

Die Lage der Solarsiedlung Grenzacher Horn

Wohnwege erschlossen und meist um geschützte Wohnhöfe herum organisiert.

Der Clou des Bauvorhabens: entlang der Bahngeleise, an der Südwest-Begrenzung des Areals, wird eine hochabsorbierende Lämschutzwand errichtet, die nicht nur die Bahngeräusche abschirmt, sondern gleichzeitig als energieerzeugendes Gebäude fungiert: die „SolarRemise“. Denn die Lärmschutzwand wird über die gesamte Länge des Areals mit einem Solardach ausgestattet, das sowohl sämtliche Auto- und Fahrradgaragen, als auch Abstellräume überdacht. Entlang dieser Schallschutzwand wird auch die Erschließung für die Fußgänger und Radfahrer liegen. Die Stellplätze liegen also am Rand der Bebauung, so dass viel Platz für Gärten und öffentliches Grün verbleibt. Ein Spielplatz und ein zentraler öffentlicher Platz runden das Konzept ab.

Lageplan Solarsiedlung Grenzacher Horn (Landschaftsplanung: Atelier Dreiseitl, Überlingen)

Gebäudekonzept
Alle Gebäude erhalten einen barrierefreien Zugang. Mithilfe von Aufzügen werden auch alle Wohnungen barrierefrei erreicht. Die Massivbauweise mit geputzten Kalksandsteinwänden
und Stahlbetondecken sorgt für Wärmespeicherung, ein ausgeglichenes sommerliches
wie winterliches Raumklima sowie für einen guten Brand- und Schallschutz. Die Fassaden sind teils verputzt und mit einem hochwertigen Wärmedämmverbundsystem versehen, in Teilbereichen sind auch Holzbekleidungen vorgesehen, die sich in Farbe und Material deutlich von den verputzten Elementen abheben.

Geplant sind variable Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser mit Attikageschossen und aufteilbaren Wohneinheiten, optionalen Anbauten und veränderbarem Wohnraum. So kann flexibel auf die Nachfrage und geänderte Bedürfnisse reagiert werden.

Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser




Solarsiedlung Grenzacher Horn (Rendering: Courvoisier Stadtentwicklung, Basel)

Energiekonzept
Ziel ist die größtmögliche Eigenversorgung der Häuser und der ganzen Siedlung durch Energieeffizienz und Nutzung Erneuerbarer Energien. Sowohl im Bereich der Wärmeversorgung als auch bei der Elektrizität und E-Mobilität werden neue Maßstäbe gesetzt.

  • Energieeffizientes Plusenergiehaus® mit passiver und aktiver Solarnutzung

  • PV-Solarkraftwerk auf den Gebäuden – Ertrag: ca. 540.000 kWh/a

  • PV-Solarkraftwerk „SolarRemise“ – Ertrag: ca. 560.000 kWh/a

  • Quartierübergreifendes Strom- und Nahwärmekonzept mit Kraft-Wärme-Kopplung

  • Solarsiedlung Grenzacher Horn (Rendering: Courvoisier Stadtentwicklung, Basel)

  • Intelligentes Netzmanagement unter Einbeziehung der Gebäude- und Gerätenutzung,
    der Kommunikation und Mobilität sowie der Energiespeicherung

  • Regenerative Energien für die Mobilität mit Akkulade- und Netzmanagement

  • Integrierte solare Straßen-, Platz- und Wegebeleuchtung mit innovativer LED-Technologie

  • Die Gebäude erhalten den Standard „Effizienzhaus 40“ der KfW – und somit die höchstmögliche staatliche Förderung. Mithilfe aktiver Energiesysteme werden sie zum Plusenergiehaus®.
    Folgende Maßnahmen sind vorgesehen:

  • Kompakte und gut gedämmte Außenhülle

  • Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung

  • Wasserspar-Armaturen und -Sanitärgegenstände

  • Warmwasser-Anschluss für Wasch- und Spülmaschinen

  • Hochwärmegedämmte Wasserleitungen und Pufferspeicher mit Frischwasserstation

  • LED-Sparlampen (Außen-, Treppenhaus-, Sicherheitsbeleuchtung)

  • Energiespar-Aufzüge

  • Anleitung zur Energieeffizienz: sparsame Haushaltsgeräte und Beleuchtung


  • Wohnkomfort
    Alle Maßnahmen zur Energieeffizienz helfen zugleich, ein wohltemperiertes Raumklima zu
    schaffen und bei allen Außentemperaturen zu erhalten. Lichtdurchflutete Räume mit guter
    Belüftung machen das Plusenergiegebäude zum Wohlfühlhaus. Folgende Maßnahmen sind vorgesehen:

    Lichtdurchflutete Räume

  • Niedertemperatur-Heizung, gegebenenfalls auch zur Kühlung einsetzbar

  • Sommerliche Kühlung durch freie Nachtlüftung

  • Bauteiloptimierte Wärmespeicherung

  • Wohnungslüftung mit Wärme- und Kälterückgewinnung

  • Lichtdurchflutete Räume durch große Fensterflächen (Dreifach-Wärmeisolierverglasung)

  • Fester und beweglicher Sonnenschutz


  • Straßenraum mit Solar-Remise

    Mobilitätskonzept
    Zu einem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept gehört auch eine zukunftsweisende Verkehrsplanung. Die Solarsiedlung Grenzacher Horn ist hervorragend an den öffentlichen Verkehr angebunden: Gleich zwei Haltestellen befinden sich in unmittelbarer Nähe, und von dort gelangt man binnen 15 Minuten in die Innenstadt von Basel und an alle wichtigen Umsteigestationen.

  • Verkehrsberuhigte Erschließungsstraße - Tempo 20

  • Parkierung mit Carports und Garagen in der „SolarRemise“

  • Bereitstellung von E-Car- und E-Bike-Sharing-Fahrzeugen

  • Geschützte Räume und Solar-Tankstellen für E-Cars, E-Vehicles und E-Bikes


  • Gemeinschaftsförderung
    Nachhaltiges Leben ist gemeinschaftliches Leben: Nachbarn schließen sich zusammen, organisieren, besitzen und nutzen vieles gemeinsam. Das schafft Synergien, vermeidet überflüssigen Konsum. Architektur und Siedlungsplanung schaffen die Bedingungen,
    in denen eine solidarische Atmosphäre und ein kommunikatives Leben im öffentlichen Raum erst möglich werden:

  • Verkehrsberuhigte, geschützte Außenbereiche

  • Mehrgenerationenspielplatz und geschützte Höfe mit Kleinkinderspielplätzen

  • Carsharing

  • Car- und Bikesharing

  • Energiegemeinschaft von Bewohnern und Dienstleistern: Eigenversorgung und Teilen des produzierten Stroms

  • Gemeinschaftsaktivitäten wie Urban Gardening

  • Kommunikation in der Siedlung durch Info-Display, Website mit Intranet und Newsletter

  • Einkaufsgruppen, Tauschbörse, Flohmarkt, Quartiersfeste

  • Gemeinschaftliches Wohnen – auch generationenübergreifend – ist möglich in ganzen Wohnhöfen oder einzelnen Häusern und Wohnungen. Arbeiten und Wohnen an einem Ort schafft kurze Wege und vermeidet Verkehr. Es wurden spezielle Haus- und Grundrisstypen entwickelt, die besonders geeignet sind für Baugruppen und Wohngemeinschaften von drei bis zwölf Personen - ideale Häuser für Familien-, Gemeinschafts- oder Mehrgenerationenwohnen, mit optionalen Gemeinschaftsräumen und Gästewohnungen. Arbeitsräume, Praxen, auch Arbeiten in gemeinschaftlich genutzten Räumen sind möglich, zum Beispiel in den Garten- und Erdgeschossen.


    Mehrparteienhaus


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    Modellprojekt Berlin-Möckernkiez

    Modellprojekt Möckernkiez (erstellt von hochC Landschaftsarchitektur)

    Ein 1. Preis und Auftrag
    Für das 3 ha. große Baufeld Möckernkiez am Rand des neu entstehenden Gleisdreieck-Parks in Berlin-Kreuzberg wurde von der Genossenschaft „Initiative Möckernkiez“ ein eingeladener, zweistufiger Realisierungswettbewerb ausgeschrieben mit der Vorgabe ein einzigartiges Modellprojekt zu verwirklichen. Realisiert werden soll eine gemeinschaftliche und Generationen verbindende Wohnanlage, die ökologisch nachhaltig, barrierefrei, interkulturell und sozial integrativ ist.

    70 Büros haben sich beworben, 9 Büros wurden eingeladen, 5 Büros wurden schließlich als Preisträger ohne Rangfolge festgelegt. Diese fünf Büros, unter ihnen Rolf Disch SolarArchitektur, erhielten vom Bauherrn, der „ Initiative Möckernkiez“, je einen Planungsauftrag für einen Teilabschnitt des Baugebiets.


    Städtebauliches Konzept
    Ausgehend von dem vorgegebenen städtebaulichen Rahmen schlagen wir die folgenden Änderungen vor:

    1. Verbesserte Anbindung des Möckernkiezes an den Stadtteil Kreuzberg durch einen großzügigen Stadtplatz auf dem

    Wohnzeile (Ansicht Ost)

    Straßenniveau der Möckernstrasse/Yorckstrasse. Auf dieser Ebene sind auch die öffentlichen Nutzungen des Quartiers wie Läden, Hotel, Kiezwerkstatt etc. angesiedelt.

    2. Verbesserte Anbindung des Möckernkiezes in Richtung Park und Schöneberg (S- und U-Bahnstationen) durch den Quartiersplatz West.

    3. Quartiersinterne Verbindung - Die beiden Plätze im Osten und Westen verbindet eine geschwungene Achse, an die kleine Nachbarschaftsplätze angegliedert sind.

    Modellprojekt Möckernkiez, Perspektive (Visualisierung: Loomilux)

    Gebäudekonzept
    Bei der Konzeption und der Gestaltung der Gebäude haben wir uns von den folgenden Begriffen leiten lassen:

    − Kosten / Wirtschaftlichkeit
    − Flexibilität
    − Ökologie / Energie
    − Gestaltung
    − Vielfalt, Attraktionen
    − Barrierefreiheit

    Auf einer einfachen und wirtschaftlichen Konstruktion aufbauend, wurde ein Baukasten aus verschiedenen Grundrissen und Wohnungsgrößen entwickelt. Diese Grundrisse können in den

    Wohnhof Möckernkiez Grundrisse EG (Planung: Rolf Disch SolarArchitektur)

    beiden vorgeschlagenen Gebäudestrukturen flexibel angeordnet werden und schaffen somit eine Vielfalt an unterschiedlichen, auf die jeweiligen Anforderungen reagierenden Wohnsituationen. Innerhalb dieser Gebäudestrukturen sind aber auch andere individuelle Wohnformen wie z.B. Lofts und WG´s, größere und kleinere Wohnungen möglich. Auch unterschiedliche gewerbliche Nutzungen lassen sich problemlos integrieren. Grundsätzlich gilt: Die Grundrisse sind hoch flexibel und lassen sich problemlos geänderten Nutzungsbedürfnissen anpassen.

    Energie - Ökologie
    Alle Gebäude sind als Plusenergiegebäude geplant, d.h. sie erzeugen in der Bilanz mehr Energie als in ihnen verbraucht wird. Die Gebäudehülle ist hoch gedämmt und reduziert, in Verbindung mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, die Wärmeverluste auf ein Minimum.

    Modellprojekt Möckernkiez - Ansicht vom Park (Visualisierung: Loomilux)


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    Der Solar-Tetraeder

    Solar-Tetraeder

    Die Firma te-trade AG aus Freiburg bietet alles rund um die Lichttechnik vom Design über die Planung von Lichtanlagen bis hin zu solaren Beleuchtungs-Lösungen. Auf dem neu ausgewiesenen Gelände des Freiburger Gewerbegebietes Haid plant Rolf Disch SolarArchitektur für te-trade ein neues Firmengebäude.

    Das Gewerbegebäude hat die Form eines Tetraeders – die dem Firmenlogo entspricht. Mit dieser starken Form setzt es einen besonderen Akzent und bildet ein Scharnier zwischen dem neuen und dem alten Teil der Haid. Der neue Teil des Gewerbegebiets bekommt auf diese Weise ein identitätsstiftendes Wahrzeichen, das den Wirtschaftsstandort und die Freiburger High-Tech-Unternehmen und Technologieforschung repräsentiert: mit höchstem architektonischem und energetisch-ökologischem Anspruch.

    Bei einer Gesamthöhe von ca. 48 Metern ergeben sich 7.167 m2 Bruttogeschossfläche, davon 4.768 m2 Nutzfläche. Vor der inneren Fassade wird zusätzlich eine semitransparente Photovoltaikfassade angebracht.

    Hier können sie weitere Informationen zum Projekt "Tetraeder" einsehen. (pdf, 8 Seiten)

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    Blumen-Rausch, Karlsruhe-Durlach

    Südansicht Blumen-Rausch

    In Karlsruhe-Durlach plant Rolf Disch SolarArchitektur den Bau eines Gebäudes mit gemischter Nutzung: Ein Bestandsgebäude wird abgebrochen und neu errichtet. In diesem Neubau mit zwei Geschossen und ausgebautem Dachgeschoss befinden sich das Ladengeschäft des Bauherrn, das Floristikgeschäft Blumen-Rausch, sowie sieben Wohneinheiten. Das Erdgeschoss ist barrierefrei zugänglich. Der erhaltenswerte Altbau wird für studentisches Wohnen genutzt.

    Der Neubau wird auf den Energieeffizienz-Standard KfW-40 ausgelegt. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage mit einer Fläche von ca. 100 m2 und einer Leistung von ca. 17kWp installiert. Auch die Wärmebereitstellung erfolgt mit Erneuerbaren Energien, mit einer Holzpelletheizung.
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    Weiterentwicklung Plusenergiehaus®

    Die Powerbox

    Die Powerbox ist Hirn, Herz und Lunge des Plusenergiehauses. Hier sind alle Funktionen komprimiert: Energie und Erschließung, Haustechnik und Installationen. Von hier aus werden alle Kreisläufe koordiniert: Strom und Wasser, Wärme und Luft.

    Die Powerbox enthält den Eingangsbereich und die Treppen. Bad, WCs und Küche sind entweder Teil der Box oder grenzen an sie an. Auch die geräuscharme Lüftung ist hier installiert – mit Wärmerückgewinnung bei einem Wirkungsgrad von über 90 %. Vor allem aber befindet sich gleich am Eingang der Technikraum mit Solarstation und Wärmespeicher, Elektroverteiler und Zählern. So hat der Bewohner Produktion und Verbrauch von Energie leicht unter Kontrolle.

    Die Powerbox wird fix und fertig angeliefert. Das hat drei Vorteile: Erstens kann durch Standardisierung und Vorfertigung gleichbleibend höchste Qualität garantiert werden. Zweitens werden die Bauzeiten verkürzt. Steht einmal die Box, steht bald schon das ganze Haus. Und drittens wird das Haus so kostengünstiger.

    Die Powerbox wurde für unterschiedliche Anwendungen und Haustypen konzipiert: für Doppelhäuser und Reihenhäuser genauso wie für mehgeschossigen Wohnungsbau. - Im folgenden sind einige Anwendungen zu sehen.












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    SolarTribüne für SolarSports




    Die Firma SolarSports bietet mit ihrer "SolarTribüne" Sportvereinen und Besitzern von Sportplätzen einen innovativen, eleganten und gleichwohl robusten Unterstand für die Gäste ihrer Veranstaltungen. Die Tribüne ist ein idealer Werbeträger für Sponsoren – und für den Verein, der ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzt.

    Der produzierte Strom der "SolarTribüne" (mittels PV-Modulen der Solarfabrik Freiburg) kann zum Beispiel eine Wärmepumpe antreiben zur Warmwassergewinnung für die Duschen im Vereinshaus. Auch die direkte Eigenverwendung des Stroms entlastet die Vereinskasse; der nicht verbrauchte Reststrom kann ins Netz eingespeist werden.

    Die "SolarTribüne" entstand in der Zusammenarbeit von Rolf Disch SolarArchitektur und dem Fraunhofer ISE Freiburg.