Aktuelles


Baugruppen-Projekt „Futur2“ in den Gutleutmatten

19. Februar 2018
Höchstes Massivholz-Gebäude Baden-Württembergs

Mit sechs Geschossen wird das Baugruppen-Projekt  „Futur2“ in den Gutleutmatten das höchste Massivholzgebäude des Landes Baden-Württemberg. In diesen Tagen kann man beobachten, wie die Holzkonstruktion des vom Solararchitekten Rolf Disch und vom Statikbüro Andreas Wirth (Freiburg) geplante, von der Zimmerei Steiger& Riesterer (Staufen) ausgeführte Gebäude fertiggestellt wird. Das Gebäude wird in KfW-Effizienzhaus-40-Bauweise erstellt, mit thermischen und elektrischen Solaranlagen. Auf dem Grundstück von 1.131 m² Fläche entstehen 21 Wohnungen mit insgesamt ca. 1.320 m² Wohnfläche, davon dreizehn Eigentums- und acht Mietwohnungen. Das Dach wird begrünt, der Dachgarten gemeinschaftlich genutzt. Die Baugruppe ist inspiriert vom Nachhaltigkeits-Aktivisten Harald Welzer und benennt sich nach dessen Stiftung „Futur2“: vollendete Zukunft – jetzt schon verwirklichen, was andere noch für utopisch halten…


01. November 2017
Rolf Disch bei National Geographic

Der internationale Fernsehsender National Geographic Channel berichtet über den Durchbruch zum Plusenergiehaus, über Rolf Dischs Heliotrop und die Solarsiedlung. Schalten Sie ein am 1. November um 22:00 Uhr.


Die Kita in March-Neuershausen

01. September 2017
Kita nach nur fünf Monaten bezugsbereit

Es war März, bereits im September sollten mehrere Kinder zusätzlich in die Kita von March-Neuershausen bei Freiburg aufgenommen werden. Es blieb aber nicht einmal ein halbes Jahr Zeit für Gemeinderatsbeschluss, Planung, Genehmigung, öffentliche Ausschreibung und Bau. Die Kita wurde von Rolf Disch SolarArchitektur mit hohen Ansprüchen an Ausstattung, Bauökologie und Energieeffizienz geplant, in Massivholz und Passivhausqualität konstruiert – und konnte pünktlich zum 1. September bezogen werden.


Werkshalle der Firma Simantke

4. August 2017
Richtfest in Kornwestheim

Auf dem ehemaligen Kreidler-Areal der Stadt Kornwestheim plant Rolf Disch SolarArchitektur eine neue Werkshalle für die Firma Simantke Renn Tuning mit insgesamt ca. 2.600 m² Bruttogeschossfläche. Hocheffiziente PV-Module (300W) mit Speicher decken die Grundlast des Betriebs. Die Wärmeversorgung erfolgt über Holzpellets und im 2. Bauabschnitt über 15 Erdsonden. Die hochwertigen Holzfassaden haben elektrochrome Verglasung, die im Sommer die Wärmeeinstrahlung minimiert. Am 4. August wurde das Richtfest für den 1. Bauabschnitt gefeiert.


24. April 2017
Wann fangen wir endlich an?
Leserbrief von Rolf Disch in der Badischen Zeitung

Die Weltgemeinschaft hat in Paris einstimmig beschlossen, „…den weltweiten Temperaturanstieg auf weit unter 2°C zu begrenzen, bzw. Anstrengungen zu unternehmen, einen Anstieg auf 1,5°C nicht zu überschreiten…“ Entsprechend hat der Gemeinderat beschlossen: „Wir bauen ein Plusenergie-Quartier, das mehr saubere Energie erzeugt, als es verbraucht. Es erhält verknüpfte Netze für Strom und Wärme, entlastet durch Speichertechnologien. Das neue Quartier bleibt – bis auf wenige Ausnahmen z.B. für Elektro-Carsharing – komplett autofrei. Der Stadtteil erhält ein multimodales, elektromobiles und kommunikationstechnisch vernetztes Verkehrssystem, natürlich mit Vorrang für Fußgänger, Zweiräder und ÖPNV. Elektroautos und -fahrräder, Lastenfahrräder und viele andere attraktive und umweltverträgliche Fahrzeuge stehen allen Bewohnern zur Verfügung. Die Architektur orientiert sich am Leitbild der Suffizienz, Wohnungszuschnitte sind nicht mehr überdimensioniert und sind später flexibel anpassbar. Die Neusiedler werden Pioniere zukünftiger Mobilitäts- und Lebensformen. Durch die enormen eingesparten Kosten ist endlich eine gute Lösung für bezahlbares Wohnen möglich. Und es wird ein enormer Spielraum für eine bessere Gestaltung und eine wesentlich verbesserte Lebensqualität gewonnen. “

Das hätte ich gern gelesen. Stattdessen wird wieder kurzsichtig Wirtschaftlichkeit gegen Nachhaltigkeit ausgespielt. Der Klimawandel schreitet voran, wir haben keine Zeit mehr für solche Kurzsichtigkeiten. Wann fangen wir endlich an?

Der Link zum Leserbrief


Jörg Lange, Vorstand des CO2 Abgabe e.V.

27. März 2017
Verein für eine Nationale CO2-Abgabe gegründet

Am 27.3. 2017 haben 20 Unternehmen – darunter Rolf Disch - mit zusammen mehr als 1.600 Mitarbeitern, Vertreter von Umweltorganisationen sowie politisch interessierte Menschen den gemeinnützigen „Verein für eine nationale CO2-Abgabe“ in Freiburg im Breisgau gegründet. Die 120 Gründungsmitglieder fordern die Einführung einer nationalen CO2-Abgabe auf fossile Energieträger, also Kohle, Erdöl und Erdgas. Ohne Mehrkosten für Haushalte und Unternehmen soll die Lenkungsabgabe für einen effizienten Klimaschutz sorgen.

Weitere Informationen finden Sie hier.